Schonungslose Fragen an das Christentum


Das Cover des neuen Buches über den Religionsphilosophen Martin Buber
Die Lebens- und Werkgeschichte Martin Bubers entfaltet Professor Karl-Josef Kuschel ausgehend von dem Bekenntnis Bubers, er habe ihn stets als seinen „großen Bruder“ empfunden: Christen erinnern gerne an dieses Wort Martin Bubers über Jesus.


Hohenzollerische Zeitung

Besonders auch, weil es der große Religionsphilosoph 1950 nach der Shoa in seinem Werk „Zwei Glaubensweisen“ äußert. Übersehen wird dabei gerne, dass Buber damit keine Harmonie meint. Er dachte und glaubte stets nur aus den Quellen des Judentums heraus und wird gerade so zu einem entschiedenen Kämpfer für eine eigenständige jüdische Identität. Bubers Fragen an das Christentum bleiben darum, bei aller Anerkennung des Glaubens anderer, schonungslos.

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