Religiotie von Schönborn: Abtreibung ist schweres Unrecht


Heftige Kritik an der Abtreibung und dem Fehlen von „flankierenden Maßnahmen“, die schon vor 40 Jahren bei der Einführung der Fristenlösung versprochen wurden, hat Kardinal Christoph Schönborn geübt. „Bei der Abtreibung geht es um die Tötung eines menschlichen Wesens und damit um schweres Unrecht“, so der Kardinal wörtlich in einem schriftlichen Statement gegenüber „profil“, das das Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe verwendete und das auch „Kathpress“ vorliegt.


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Seit dem Inkrafttreten der Fristenregelung vor 40 Jahren sei das Bewusstsein für das Unrecht der Abtreibung dramatisch verloren gegangen, so der Kardinal Die derzeitige Gesetzeslage sei daher für Christen „keine akzeptable Lösung, auch wenn sie damit leben müssen“. Das Recht auf Leben sei das grundlegendste Menschenrecht, betont Schönborn.

Das schriftliche Statement des Kardinals im Wortlaut: „Bei der Abtreibung geht es um die Tötung eines menschlichen Wesens und damit um schweres Unrecht. Seit dem Inkrafttreten der Fristenregelung vor 40 Jahren ist das Bewusstsein für dieses Unrecht dramatisch verloren gegangen. Die derzeitige Gesetzeslage ist daher für Christen keine akzeptable Lösung, auch wenn sie damit leben müssen. Das Recht auf Leben ist das grundlegendste Menschenrecht.

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