Deutschland Jüdische Gemeinden schrumpfen weiter


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Die Zahl der jüdischen Gemeinden in Deutschland nimmt weiter ab. Ende vergangenen Jahres verzeichneten die Gemeinden 100.000 Mitglieder, Ende 2006 waren es noch knapp 108.000.


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Die Mitgliederzahl der jüdischen Gemeinden in Deutschland hat weiter abgenommen. Die Gemeinden verzeichneten nach Angaben der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland Ende des vergangenen Jahres 100.437 Mitglieder gegenüber 101.338 Ende 2013. Der Rückgang im vergangenen Jahr sei vor allem auf die 1.300 Sterbefälle zurückzuführen, sagte Heike von Bassewitz von der Zentralwohlfahrtsstelle dem Evangelischen Pressedienst in Frankfurt am Main.

Nach dem Höchststand Ende 2006 mit 107.794 Mitgliedern haben die Gemeinden nun im achten Jahr in Folge mehr Abgänge als Zugänge verzeichnet. Bedingt durch die Zuwanderung von Juden aus den Staaten der früheren Sowjetunion war die Mitgliederzahl der Gemeinden von 29.089 im Jahr 1990 bis 2006 stark gewachsen.

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