Türkische Armee erschießt Maulesel, weil die Tiere der PKK helfen


Im Kampf gegen die Terrororganisation PKK macht die türkische Armee auch vor unschuldigen Tieren nicht Halt. Um die Schmuggelaktivitäten der PKK einzudämmen, wurden in den vergangenen Wochen mehr als 30 Maulesel getötet. Die Besitzer der Tiere bestreiten allerdings jegliche Verbindung zu den Terroristen.


Deutsch Türkische Nachrichten

Die türkische Armee soll seit dem 23. März dieses Jahres mindestens 32 Maultiere getötet haben. Acht weitere seien bei ihrer Flucht abgestürzt und verendet. Der Grund: Die Tiere hätten der verbotenen Terrororganisation PKK beim Zigaretten-Schmuggel über die Grenze geholfen. Das rigorose Vorgehen erinnert an den fatalen Irrtum der türkischen Armee vor gut dreieinhalb Jahren. Damals starben nicht nur fast 60 Esel, sondern auch 34 Menschen.

Schauplatz des aktuellen Massakers ist Ortasu, ein türkisches Bergdorf in südöstlichen Provinz Şırnak an der Grenze zum Irak. Offiziell hieß es, die Tiere würden eingeschläfert, weil sie Krankheiten übertragen. Doch die Version des türkischen Landwirtschaftsministeriums ist in den Augen der Dorfbewohner nur vorgeschoben.

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