ZdK wehrt sich gegen Kritik von Apostel Oster


zdkMit scharfer Kritik am Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat Passaus Bischof Stefan Oster eine rege Debatte über das katholische Familienbild und die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften losgetreten. Jetzt wehrt sich das ZdK.


kath.net

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wehrt sich gegen die scharfe Kritik des Passauer Bischofs Stefan Oster. Dieser hatte auf seiner Facebook-Seite einen einstimmigen Beschluss der ZdK-Vollversammlung vom vergangenen Wochenende zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als «nicht nachvollziehbar» bezeichnet. Das ZdK, so Oster weiter, lasse damit «wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes» hinter sich und leite einen «dramatischen Kurswechsel» ein, der vieles betreffe, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.

«Wer Brücken zwischen Lehre und Lebenswelt bauen will, wendet sich gerade nicht von dieser Lehre ab, sondern er oder sie wendet sich ihr zu», entgegnete ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper am Dienstag in Bonn. Die Erklärung des höchsten repräsentativen Gremiums des deutschen Laien-Katholizismus vom Wochenende beginne mit dem «eindeutigen Bekenntnis» zur «sakramentalen Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung», so Vesper. Das ZdK stehe klar zu diesem Lebensmodell und ermutige Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie: «Dieses fundamentale Bekenntnis stellt die ZdK-Vollversammlung bewusst an die erste Stelle.»

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