AKW-Abriss: Wo ist das Geld?


Themenbild. Bild: brightsblog
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Nach den Aussagen des RWE-Vorstandschefs scheint es keine Rücklagen für den Abriss der AKW zu geben.


Von Wolfgang Pomrehn|TELEPOLIS

Schon vor vier Jahren hatte der Bundesrechnungshof von Energiekonzernen und Behörden mehr Transparenz bei den Rückstellungen für den Abriss der alten Atomkraftwerke und die sichere Verwahrung der strahlenden Abfälle gefordert. AKW-Betreiber sind rechtlich dazu verpflichtet, bei Zeiten genug Geld zur Seite zu legen. Es fehlten aber die notwendigen Auskunftsrechte, um die technischen Unterlagen bei den Betreibern einzusehen, zitierte im April 2011 die Zeit die obersten Rechnungsprüfer der Republik.

Nun tauchen Zweifel auf, ob RWE seiner Pflicht nachgekommen ist. Deren Vorstandschef Peter Terium meinte kürzlich gegenüber n-tv, die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante Abgabe auf besonders CO2-intensive und ineffiziente Kraftwerke würde „die Altersversorgung der Mitarbeiter und die Rückabwicklung der Kernkraftwerke“ bedrohen. (Hier das Interview.) Hat der Konzern also gar keine Rückstellungen gebildet?

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