Diese Weisheiten sind der Deutschen Bischofskonferenz 2 Millionen wert


Bild: katholisch.de, Screenshot: bb
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Auf dem offiziellen Medienportal der Deutschen Bischofskonferenz wird mit schweren Geschützen gegen Bischof Oster gewettert – Ein Redakteur outet sich, dass er mit der Lehre der katholischen Kirche wenig am Hut hat.


Von Roland Noé|kath.net

„Kein Skandal, nur Liebe“. Katholisch.de, welches sich als offizielles Portal der katholischen Kirche Deutschlands versteht, lässt jetzt in einem Kommentar schwere Geschütze gegen Bischof Stefan Oster auffahren. Dieser hatte in einem Facebook-Beitrag sich kritisch zu einem „ZdK“-Beitrag über Ehe und Familie geäußert, kath.net hat berichtet. Felix Neumann, der gleichzeitig katholisch.de-Redakteur und Mitglied im „ZdK“ ist, behauptet gleich am Beginn in seinem Beitrag ernsthaft, dass im „ZdK“ eine „große Bandbreite der katholischen Gläubigen“ in Deutschland vertreten seien. Da stellen sich gleich mehrere Fragen: Wann war denn die letzte Wahl zum ZdK? Wann durften Katholiken einen entsprechenden Stimmzettel ausfüllen? Die Antwort ist ganz klar: Natürlich nie. Denn das undemokratische Gremium vertritt vor allem sich selbst und eben nicht die Katholiken.

Besonders interessant ist dann der Hinweis, dass auch der „geistliche Assistent“ des Gremiums, Bischof Gebhard Fürst, kein Veto zum umstrittenen ZdK-Beschluss eingelegt hat. Bizarr wird dann der nächste Gedanke des Redakteurs. Dieser schließt vom eigenen Denken darauf, dass der Umgang mit Homosexuellen „für immer mehr Katholiken“ zu einer „Gewissensfrage“ werde. Irrtum. Den Großteil der Katholiken interessiert das Thema kaum und fragt man dazu Katholiken, die den Glauben auch ernsthaft praktizieren (regelmäßiger Besuch der Hl. Messe, Beichte usw.), dann wird man beim „ZdK“ ein Aha-Erlebnis der besonderen Art bekommen.

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