Teilchenzerfall soll Rätsel um Dunkle Materie lösen


Simulation eines Teilchenschauers inklusive Higgs-Teilchen (Quelle: CERN). Eine Methode mit Bums
Simulation eines Teilchenschauers inklusive Higgs-Teilchen (Quelle: CERN). Eine Methode mit Bums
In Genf ist es zu einer der seltensten messbaren Prozesse der Physik gekommen. Cern-Forscher konnten den Zerfall von Myonen-Teilchen beobachten.


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Messungen am Cern bestätigen die Existenz eines ausserordentlich seltenen Teilchenzerfalls. Die sehr präzisen Messungen stützen das Standardmodell der Physik und helfen bei der Suche nach Lösungen für die grossen Rätsel des Universums – Antimaterie und Dunkle Materie.

Es ist laut dem Teilchenforschungsinstitut Cern bei Genf einer der seltensten messbaren Prozesse der Physik: Von einer Milliarde Bs-Mesonen zerfallen nur etwa vier in zwei Myonen, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Zerfall im 2013

Mesonen wiederum entstehen nur bei Teilchenkollisionen bei hoher Energie, wie sie im Large Hadron Collider (LHC) stattfinden, oder in der Natur beim Zusammenprall kosmischer Stahlen. Bereits 2013 berichteten die CERN-Forscher von einem solchen Zerfall, allerdings nicht mit genügend hoher Präzision.

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