Katholiken-Professor findet Debatte um Rechtsradikalismus überzogen


Die Katholiken in Deutschland wollen den Kampf gegen den Islamismus aufnehmen und haben gleichzeitig gute Beziehungen zum Gottesstaat Saudi-Arabien. (Foto: Flickr/ Ausblick Dach Vatikan by Stephanie Kraus CC BY 2.0)
Der Wissenschaftler der Katholischen Hochschule Köln, Heinz Theisen, findet, dass die ständige Debatte um Rechtsradikale und ihre Anschläge überzogen sei. Auch Kritik an den deutschen Geheimdiensten sei falsch. Denn der Islam sei die eigentliche Gefahr für Deutschland.


Deutsch Türkische Nachrichten

Heinz Theisen, Politikwissenschaftler an der Katholischen Hochschule Köln, relativiert in einem Gastbeitrag des Tagesspiegels die zunehmende rechtsradikale Gewalt in Deutschland, die mittlerweile terroristische Züge aufweist.

Theisen wörtlich: „Statt sich gegen den Islamismus zu wehren, wehrt sich das fast durchweg liberale Milieu von Politik und Medien gegen eine überdimensioniert wahrgenommene ,rechte Gefahr’.“

So nimmt er offenbar auch die Pegida-Bewegung und die AfD in Schutz, ohne diese namentlich zu bennen. Denn Spaß muss sein. Der Wissenschaftler weiter: „Statt die Ängste und Proteste der Bevölkerung in öffentlichen Diskursen aufzugreifen oder eine neue Partei als Bereicherung eines in Alternativlosigkeiten versandeten öffentlichen Diskurses zu begreifen, werden diese ins Zwielicht gerückt.“

Nachdem er erklärt, dass es den Dschihadismus, gemeint ist eine Hass-Ideologie, ohne den Islam nicht geben würde, ruft er zum „Kampf“ auf: „Spätestens nachdem wieder einmal mit viel Glück ein Terroranschlag bei Frankfurt verhindert worden ist, sollten wir mit der entschlossenen Bekämpfung beginnen.“

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