Kinderschutzbund räumt früheren Missbrauch in Ortsverbänden ein


Bild: WAZ
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Präsident bat die Opfer «im Namen unserer Ortsverbände um Verzeihung» – Ein Lehrer der Odenwaldschule, die nach den Querelen mittlerweile ihre Schließung angekündigt hat, war Chefredakteur der Verbandszeitschrift des Kinderschutzbundes gewesen.


kath.net

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) hat sexuellen Missbrauch von Kindern in Ortsverbänden während der 1980er Jahre eingeräumt. Es handle sich jedoch um Einzelfälle, hieß es bei der Vorstellung eines Untersuchungsberichts am Donnerstag in Berlin. «Von einer angenommenen systematischen Unterwanderung des Verbands durch Pädosexuelle kann auf keinen Fall die Rede sein», sagte Katharina Trittel vom Göttinger Institut für Demokratieforschung. DKSB-Präsident Heinz Hilgers bat die Opfer um Verzeihung.

Im Herbst 2013 war durch Medienberichte bekanntgeworden, dass der langjährige und 1996 gestorbene Präsident des Kinderschutzbundes, Walter Bärsch, Gründungsmitglied des pädophilenfreundlichen «Arbeitskreises Humane Sexualität» (AHS), war. Das Göttinger Institut war daraufhin mit einer Untersuchung der Vorwürfe beauftragt worden.

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