Dalai Lama darf in den Römer


Foto: brightsblog
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Der Dalai Lama, der religiöse Führer der Tibeter, wird zum ersten Mal offiziell im Römer empfangen, dem Allerheiligsten der Stadt. Auf China wird dabei keine Rücksicht genommen.


Von Claus-Jürgen Göpfert|Frankfurter Rundschau

Für den Dalai Lama und die Stadt Frankfurt ist es ein schönes Zusammentreffen. Der religiöse Führer feiert am 6. Juli seinen 80. Geburtstag. Und am 13. Juli wird ihn die Kommune zum ersten Mal offiziell im Römer empfangen, dem Allerheiligsten der Stadt.

Bisher waren die Auftritte des Dalai Lama in Frankfurt eine eher verdruckste Angelegenheit – mit Rücksicht auf die Kontakte zur Volksrepublik China, für die Seine Heiligkeit das Feindbild par excellence ist. Im vergangenen Jahr zum Beispiel, genauer am 15. Mai 2014, wurde der Dalai Lama lediglich in der Paulskirche begrüßt. Und protokollarisch war die Begleitung des Gastes eher niedrigrangig, sie erfolgte nämlich durch Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU).

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