Erzapostel Burger: Das Mittelalter lebt


Stephan_Burger

Freiburger Erzbischof Burger: Das Priestertum „ist für Frauen nicht zugänglich“, „da hat sich Papst Johannes Paul klar positioniert“. Er äußert sich zu Reizthemen wie wiederverheiratete Geschiedene, homosexuelle „Ehe“, Anfragen an Zölibat, Islam.


kath.net

In seinem ersten ausführlichen Interview seit seiner Ernennung und Weihe (29.6.2014) zum Erzbischof von Freiburg positioniert sich Stephan Burger (Foto) am Samstag in aktuell vieldiskutierten Fragen, etwa die Frage nach dem Priestertum für verheiratete Männer oder für Frauen, der Sakramentenzulassung für zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene und Menschen in homosexueller Partnerschaft, dem Umgang mit einwandernden Menschen islamischen Glaubens.

In der Frage, ob auch Frauen im „Priesterberuf“ „Karriere machen“ sollten, erläuterte Burger: „Da hat sich Papst Johannes Paul II. klar positioniert: Diese Ämter sind für Frauen nicht zugänglich. Und bisher habe ich auch von Franziskus keine Signale wahrgenommen, dass er daran rütteln möchte.“ Gleichzeitig sei ihm persönlich der Rat von Frauen „schon immer wichtig“ und auch das Gemeindeleben werde „von beiden Geschlechtern getragen“, auf diese Kompetenz wolle er nicht verzichten.

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