Israel verweigert „Pax Christi“-Generalsekretär Einreise


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Die Katholische Friedensbewegung „Pax Christi International“ (PCI) hat das von Israel ausgesprochene Einreiseverbot für PCI-Generalsekretär Jose Henriquez nach Bethlehem zur Weltversammlung und den Feiern zum 70. Jahrestag scharf kritisiert. Die Abwesenheit von Henriquez mache traurig, so die Bewegung in einer Aussendung (Samstag). Wieso Israel die Einreise verweigert, sei nicht nachvollziehbar. „Wir kennen ihn als integren Menschen.“


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Henriquez übte scharfe Kritik an der Entscheidung der israelischen Grenzbeamten und fügte hinzu: „Ich erlebe diese Erfahrung in tief empfundener Solidarität mit den palästinensischen Menschen.“ Das sei nur ein kleiner Teil dessen, was diese erfahren müssten, wenn ihnen der Zugang nach Ost-Jerusalem zur medizinischen Versorgung, zu Familientreffen oder selbst zu religiösen Feierlichkeiten verwehrt werde.

Die bis Sonntag dauernde Jubiläumsveranstaltung steht unter dem Titel „Pilger auf dem Weg zum Frieden“. Zu den Themenschwerpunkten des Kongresses gehören unter anderem Fragen der Menschenrechte, ökologische Nachhaltigkeit, Entmilitarisierung und Friedenserziehung.