Rechtsextremisten hetzen gegen Familie in Dortmunder Kirchenasyl


FB-Seite. Screenshot: bb
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Mit einer Art Steckbrief betreiben Rechtsextremisten in Dortmund eine Hetzjagd auf Flüchtlinge, die in einem evangelischen Kirchenasyl Unterschlupf gefunden haben.


evangelisch.de

Die Partei „Die Rechte“ rief im Internet und auf Facebook dazu auf, nach den „illegalen Asylanten“ zu suchen. Die Polizei sieht darin eine gezielte Provokation und einen neuen „unsäglichen Versuch, ein Klima der Angst und der Einschüchterung zu schüren“, wie Polizeisprecherin Cornelia Weigandt am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft liege jedoch keine Strafbarkeit vor, so dass derzeit nicht gegen die Neonazis vorgegangen werden könne.

Die Polizei beobachte die Situation aber sehr genau und sei auf mögliche Aktionen der Rechtsextremisten vorbereitet, sagte Weigandt. Das Vorgehen der Extremisten werde detailliert dokumentiert, um die Rechtsaußen-Partei „verfassungsrechtlich einordnen zu können“. Das Düsseldorfer Innenministerium prüft zurzeit ein mögliches Verbot der Partei „Die Rechte“. Deren Hetzplakat im Western-Stil ist mit dem Wort „Wanted“ überschrieben. Der evangelischen Kirche werfen die Rechtsextremisten „Machenschaften“ vor.

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