Intergrationsbeauftragte Lüke: Flüchtlinge als Einwanderer sehen


Die Mehrsprachigkeit von Kindern nutzen, mehr Arbeitserlaubnisse erteilen, Jugendlichen eine Ausbildung erlauben: Die Aufnahme-Institutionen für Flüchtlinge müssen sich auf Flüchtlinge besser einstellen und sie wie Einwanderer behandeln, sagt die Berliner Integrationsbeauftragte Monika Lüke.


evangelisch.de

Die scheidende Berliner Integrationsbeauftragte Monika Lüke hat vom Berliner Senat eine Wende in der Integrationspolitik gefordert. Die meisten Flüchtlinge und Migranten, die in den kommenden Jahren nach Berlin kommen, würden wohl in der Stadt bleiben. „Darauf muss sich die Verwaltung einstellen“, sagte Lüke dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dies bedeute, „man muss von Anfang an auf die Menschen zugehen und sich um sie kümmern“.

Bis 2030 sei eine Nettozuwanderung aus dem Ausland nach Berlin von knapp 130.000 Menschen zu erwarten. „Da sind die Flüchtlinge noch nicht dabei“, betonte Lüke. „Das wird die Stadt verändern.“