Menschenrechtler: EU soll sich in asiatisches Flüchtlingsdrama einmischen


Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus "Report Mainz"
Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus „Report Mainz“
Während vor den Küsten Malaysias, Indonesiens und Thailands noch immer hunderte Menschen auf Booten treiben, steigt der Druck auf die südostasiatischen Länder, die Flüchtlinge aufzunehmen.


evangelisch.de

Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat mehr internationalen Druck auf die Staaten Südostasiens gefordert, um das Flüchtlingsdrama vor den Küsten Indonesiens und Thailands zu beenden. Die Europäische Union müsse ein größeres Engagement bei der Lösung der Krise entwickeln, sagte der Asien-Experte der Gesellschaft, Ulrich Delius, am Sonnabend in Göttingen. „Während die US-Regierung und die Vereinten Nationen ihren Druck auf die Region massiv verschärfen und eine Aufnahme der Boatpeople fordern, warten wir noch immer auf eine deutliche Stellungnahme der EU.“

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