Juden und Christen müssen Kopfsteuer an IS zahlen


Bild: nationalreview.com
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Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat ein offizielles Formular für die Erhebung einer „Kopfsteuer“ von Juden und Christen erstellt. Das berichtet das Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Bonn).


kath.net

Danach hat die gegen IS gerichtete Internetseite http://www.raqqa.sl.com dieses „Tribut-Formular“ veröffentlicht. Das Dokument soll eines von zwölf Gesetzen sein, die IS im Februar 2015 speziell für Christen in ihrem Machtbereich erlassen habe. IS warne darin: „Wer diese Gesetze nicht beachtet, wird als Feind behandelt.“ Ein wohlhabender Christ müsse an IS eine Schutzgeldsumme im Gegenwert von 13 Gramm puren Goldes zahlen – gegenwärtig etwa 440 Euro. Ein Christ aus der Mittelschicht zahle die Hälfte und ein armer ein Viertel dieses Betrages. Der Zeitraum, für den das Schutzgeld erhoben wird, wurde in dem genannten Dokument nicht genannt. Wie das Institut für Islamfragen erläutert, werden Juden und Christen durch die Entrichtung der Kopfsteuer (arabisch Jizya) zu „Schutzbefohlenen“; sie bleiben zwar Bürger zweiter Klasse, genießen aber prinzipiell den Schutz ihres Lebens und ihres Eigentums sowie eine gewisse Autonomie in zivilrechtlichen Belangen.

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