Wenn sich das Gottesvolk von Gott verabschiedet


Image: Shut the front door
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wird gerne als die oberste Vertretung der katholischen Laien in Deutschland bezeichnet.


Von Jochen Scherzer|kath.net

Das Gottesvolk hat gesprochen! Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn man die Erklärungen und Pressemitteilungen nach der jüngsten Vollversammlung des ZdK von Anfang Mai 2015 zur Kenntnis nimmt. Passend zur derzeitigen Diskussion über die Weltbischofssynode in Rom melden sich „die“ katholischen Laien auch mit provokanten Aussagen und Empfehlungen zu Wort.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wird gerne als die oberste Vertretung der katholischen Laien in Deutschland bezeichnet. Zur Ehrenrettung dieser Organisation muss man sagen, dass dies keine Selbstbezeichnung ist. Die Formulierung „oberste Vertretung“ taucht in der Selbstdarstellung und auch in den Statuten nicht auf. Es mag vielleicht zu diesem Eindruck kommen, weil das ZdK ein Zusammenschluss von Vertretern aus Diözesanräten, Verbänden und anderer Organisationen des Laienapostolates ist. Und zumindest bei den Diözesanräten steht irgendwann einmal am Anfang die Wahl der Pfarrgemeinderäte (mit mehr oder wenig großer Wahlbeteiligung). Darüber greift dann einfach ein Delegationsprinzip. Grob gesagt: Pfarrgemeinderäte entsenden Mitglieder in Dekanatsräte, die wiederum in den Diözesanräten sitzen. Und aus den Diözesanräten werden nun wiederum Vertreter in die Vollversammlung des ZdK entsandt (derzeit 84 Mitglieder). Die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD) steuert weitere 97 Mitglieder bei. Weitere handverlesene 45 Personen (hauptsächlich aus der Politik) werden schließlich von den Vertretern dieser beiden ersten Gruppen in die Vollversammlung hinzugewählt.

weiterlesen

1 Comment

  1. Was für ein leeres Geschwurbel von Relativismus und Subjektivismus, beides ist etwa für das Leben so wichtig wie ein Kropf. „Die Menschen zu Jesus, und zum Willen Gottes zu führen“ sei laut Kath.net das Gebot der Stunde. Wo ist der Wille Gottes zu finden, etwa in den Taten der 12.000 Kinderficker, in Missachtung und Verhöhnung von Hunderttausenden Opfern und 200.000 Schwuchteln im Talar.

    Wann hat Gott je etwas gesagt, wo treibt sich denn der ewig Untote Lattenjupp rum. Schon Epikur (341-271 v.C.) erkennt Zombies Dilemma:“Entweder will Gott alles Leid der Welt beseitigen und kann es nicht, oder er könnte es, will es aber nicht“. Ganz offensichtlich kann Zombie nichts beseitigen und verhindern, weil es ihn gar nicht gibt

    Die Bibel, die Zombie als „Heiliger Geist“ 600 Jahre vor seiner eigenen Erfindung durch paranoide Heilige einem Haufen Analphabeten diktiert haben soll, die ist so wenig ein Wort Zombies wie Ohrensex bei Jungfrauen funktioniert – auch wenn der All-wissende Beschützer der Kinderficker das garantiert. Die Religion ist zu einer fiesen Masche von Abzockern, Betrügern und psychisch kranken Kriminellen verkommen, die mit Mythen und Märchen die Einfaltspinsel unter den Menschen ausnehmen wie jene Weihnachtsgans

    Wer es nicht akzeptieren mag sollte sich vergegenwärtigen, die Mörder und Barbaren von IS, Boko Haram, Taliban, Al Quaida usw. handeln alle im Namen eines Gottes, dessen Kopf-ab Kultur in Saudi Arabien gerade die Henker ausgehen. So ähnlich sind einst dem RKK Großinquisitor vor 500 Jahren die Schergen und Büttel für seine Folterkerker ausgegangen; sein Nachfolger als Aktivist der Kindericker macht auf „lieb und gut“ und führt keine Gerichtsprozesse mehr, um die Wahrheit zu unterdrücken

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.