Dodo Toka darf Dieter Nuhr „Hassprediger“ nennen


Foto: pa/dpa Scheiterte vor Gericht gegen einen scharfen Kritiker: Comedian Dieter Nuhr
Der Kabarettist Dieter Nuhr nimmt in seinem Programm auch Islamisten aufs Korn. Ein Muslim bezeichnete ihn deshalb als „Hassprediger“. Ein Gericht entschied nun: Das muss sich Nuhr gefallen lassen.


DIE WELT

Der Kabarettist Dieter Nuhr muss es hinnehmen, aufgrund seiner öffentlichen Kritik am Islam als „Hassprediger“ bezeichnet zu werden. Laut einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ unterlag Nuhr vor dem Landgericht Stuttgart mit dem Versuch, gegen einen Mann aus Osnabrück eine Abmahnung und Unterlassungserklärung durchzusetzen.

Der türkischstämmige Unternehmer Erhat Toka hatte im Herbst 2014 zu einer Demonstration gegen ein Gastspiel Nuhrs in Osnabrück aufgerufen. Um Stimmung gegen Nuhr zu machen, hatte er diesen als „Hassprediger“ bezeichnet. Zudem hatte er Porträtfotos von Nuhr in Verbotsschilder montiert und im Internet verbreitet. Letzteres muss er künftig unter Androhung eines Ordnungsgeldes unterlassen.

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