Die Jesus-Revolution


Dieses Buch wird aufwühlen und spalten. Shane Claiborne und Tony Campolo, Repräsentanten zweier verschiedener Generationen der amerikanischen linksevangelikalen Szene, der sogenannten „red letter christians“, veröffentlichen im Rahmen eines Dialogs eine Art christliches Manifest und nehmen Stellung zu wichtigen Themen, die gerade auch evangelikale Christen hierzulande beschäftigen.


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Wichtiges Anliegen der „red letter christians“ ist es hierbei, typische evangelikale Einstellungen anhand dessen zu beurteilen, was Jesus gesagt und getan hat (die Worte von Jesus werden insbesondere in englischsprachigen Bibeln gerne rot geschrieben, daher auch der Name der Bewegung).

Viele heiße Eisen werden dabei angepackt: Hölle, Islam, Abtreibung, Rolle der Frau, Homosexualität oder Nahostkonflikt, nur um einige zu nennen. Die Autoren kommen dabei zu überraschenden Einsichten und Ergebnissen, die im evangelikalen Spektrum nicht immer vorherrschend sind. Oftmals hat man dabei gewisse Aha-Erlebnisse und stellt erschrocken fest, wie weit sich diese Szene eigentlich von dem entfernt hat, was Jesus gesagt und getan hat. Viele evangelikale Mittelstandsgemeinden haben oft nur wenig mit den vielen unterschiedlichen Menschen zu tun, die damals mit Jesus gegangen sind und die überproportional aus den unteren Schichten kamen.

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