USA bestätigen Tod von Kindern bei Luftangriff


Foto: dpa US-Kampfjets über dem nördlichen Irak: Bei Angriffen der USA in Syrien kamen im vergangenen November zwei Kinder ums Leben, wie das Pentagon nun einräumte
Die USA haben zugegeben, in Syrien für den Tod von Zivilisten verantwortlich zu sein. Der IS nimmt auch den letzten Grenzübergang zwischen Syrien und Irak ein. Obama bleibt trotzdem optimistisch.


DIE WELT

Bei einem US-Luftangriff auf Extremisten in Syrien sind womöglich zwei Kinder getötet worden. Das geht aus einem am Donnerstag vom Pentagon veröffentlichten Untersuchungsbericht hervor.

Demnach wurden zudem zwei erwachsene Zivilisten bei den Attacken vom 4. und 5. November 2014 verletzt. Das US-Zentralkommando drückte sein Bedauern über die mutmaßlichen Todesfälle auf, betonte aber zugleich, dass bei dem militärischen Vorgehen alle Regeln befolgt worden seien.

Es handelte sich um die erste von vier laufenden Militärermittlungen zu zivilen Opfern durch US-geführte Luftschläge gegen die Terrormiliz Islamischer Staat und andere Extremistengruppen im Irak und Syrien. Anlass sind Vorwürfe von Menschenrechtlern, wonach weitaus mehr unschuldige Bürger durch die Offensiven ums Leben kamen als bisher bekannt. Gegen den IS im Irak gehen die USA seit August vergangenen Jahres militärisch, seit September auch in Syrien.

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