Bericht: Islamophobie behindert Gleichstellung


Die Friedrich-Ebert-Stiftung wünscht sich mehr Rechte für Muslime in Deutschland Foto: Weinstein/Fotolia
In einem Gutachten zur Lage des Islam in Deutschland stellt die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung fest: Vorbehalte gegenüber Muslimen erschweren eine gleichberechtigte Religionsausübung, wie sie das Grundgesetz fordert.


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Die Stiftung beklagt in ihrem Papier, das am Dienstag in Berlin vorgstellt wurde, eine „auf hohem Niveau stagnierende Islamfeindlichkeit sowie eine weit verbreitete Islamskepsis in der Bevölkerung“. Das Gutachten warnt vor einer „politischen Instrumentalisierung der Islamdebatte wie in anderen europäischen Ländern“. Wer den Islam in Deutschland mit anderen Religionen gleichstellen wolle, wie es das Grundgesetz verlange, müsse sich mit diesen neuen Bewegungen auseinandersetzen. Gemeint ist hier offenbar unter anderem die Entstehung der Alternative für Deutschland (AfD).

Das Gutachten will zeigen, wo religionspolitischer Handlungsbedarf besteht, um den Islam in Deutschland etwa mit dem Christentum gleichzustellen.

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