Dieser Dschihadist arbeitete als V-Mann


Irfan Peci schlug am Berliner S-Bahnhof Friedrichstraße im Sommer 2010 einen US-Soldaten zusammen – und konnte entkommen.© Bert Heinzlmeier/Picture Alliance
Irfan Peci war Chef eines Propagandaarms der al-Qaida, arbeitete später auch als V-Mann. Jetzt erhebt er in einem Buch schwere Vorwürfe gegen den deutschen Verfassungsschutz.


stern.de

Die Vorwürfe sind klar formuliert und keine Kleinigkeiten. Deutschlands Inlandsgeheimdienst, das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), soll eine Straftat vertuscht haben. Zudem soll das BfV Terror-Unterstützer mit Geld ausgestattet haben. So steht es in dem neuen Buch „Der Dschihadist“, das der deutsche Staatsbürger Irfan Peci aus Weiden in der Oberpfalz geschrieben hat. Peci ist ein ehemaliger Islamist. Und er arbeitete er als V-Mann deutscher Sicherheitsbehörden. stern und das ZDF berichten exklusiv über die Vorwürfe gegen den Verfassungsschutz.

Irfan Peci war Deutschland-Chef der Globalen Islamischen Medienfront, die im deutschsprachigen Raum mit Terrorbotschaften und Drohvideos im Internet Propaganda für al-Qaida gemacht hat. 2009 wurde er vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als V-Mann angeworben. Peci war einer der wichtigsten und bestbezahlten Quellen in der deutschen Islamistenszene.

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