Bischofsbier „Urbi et Ortie“: Saufen ist gottgefällig


la-croix.com
„Urbi et Ortie“: Unter diesem Namen wird im westschweizerischen Fribourg ab Montag ein sogenanntes Bischofsbier angeboten.


evangelisch.de

Zunächst stehen 500 Flaschen zum Verkauf, wie Bistums-Sprecherin Laure-Christine Grandjean am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. „Aber falls es funktioniert, werden wir sofort mehr bestellen“, versicherte sie. Die Einnahmen sollen an zwei Flüchtlingshilfswerke gehen.

Angestoßen hat die Aktion der Bischof der Diözese von Lausanne, Genf und Fribourg, Charles Morerod. Anlass ist die Beteiligung des Bischofshauses von Fribourg an der Nacht der Museen am Samstag. Zudem soll Morerod wenig erfreut gewesen sein, als die Brauerei „Cardinal“ vor vier Jahren ihre Produktion in Fribourg einstellte. In Bistum Lausanne, Genf und Fribourg leben rund 700.000 Katholiken.

Das neue Bischofsbier wurde den Angaben zufolge von einer Brauerei in Fribourg gebraut und schmeckt leicht nach Brennnesseln. Dies erklärt – neben der Anspielung auf den päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“ – auch den Namen des Gerstensaftes: Im Französischen steht „Ortie“ für Brennnessel.