Kurienerzbischof Marcelo Sanchez Sorondo: (menschengemachter) Klimawandel schuld an Abtreibung


Marcelo Sánchez Sorondo, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Msgr. Marcelo Sánchez Sorondo, ein argentinischer Kurienerzbischof, ist Kanzler der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften. Die Akademie geriet jüngst wegen der Durchführung einer internationalen Konferenz zum Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung in die Kritik.


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Kritisiert wurde vor allem die Anwesenheit von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der von Papst Franziskus empfangen wurde und anschließend die Eröffnungsrede der Konferenz hielt, und von UNSDNS-Direktor Jeffrey Sachs (UN Sustainable Development Solutions Network), der Hauptreferent der Konferenz war. Beide sind bekannte Neo-Malthusianer, die es geradezu als Pflicht betrachten, die Weltbevölkerung zu dezimieren. Rund um die Konferenz und die angekündigte Öko-Enzyklika von Papst Franziskus wurden Fragen laut, ob sich die Katholische Kirche der Klimadoktrin, der Weltbevölkerungsdoktrin und der Abtreibungsdoktrin der UNO beugt.

In einem Interview der amerikanischen Internetseite C-Fam versuchte Erzbischof Sánchez Sorondo die Päpstliche Akademie gegen die Kritik an der Konferenz zu verteidigen. In Wirklichkeit bestätigte der ranghohe argentinische Kurienvertreter, daß Sorgen und Kritik durchaus berechtigt sind.

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