Römisches ‚Geheimtreffen‘ – Alles wurde bezahlt


Headquarter des Konzerns.
Headquarter des Konzerns.
„Geheim“-Treffen einiger Bischöfe aus Deutschland, Schweiz und Frankreich in Rom. Statt „Theologie des Leibes“ soll jetzt eine „Theologie der Liebe“ propagiert werden. Ausgewählten Journalisten wurden alle Reisekosten erstattet.


kath.net

Das „Geheim“-Treffen einiger Bischöfe aus der Deutschland, Schweiz und Frankreich vom vergangenen Montag in Rom sorgt weiter für Diskussionen. Vergangene Woche hatte die französische Zeitung Le Figaro als erstes Medium vom Treffen berichtet. Erst deutlich danach wurden von den verschiedenen Pressestellen Informationen nachgereicht. Inzwischen liegen weitere Details zum Treffen vor. In der kath.net vorliegenden Einladung an die Teilnehmer heißt es, dass es sich um eine „geschlossene Veranstaltung“ handle, die für Journalisten „den Charakter eines Hintergrundgespräches“ habe. Besonders interessant ist, dass die Bischofskonferenzen die Kosten für die Reise und Übernachtung von allen Teilnehmern (auch der Journalisten) bezahlt haben. Die drei Themen, die behandelt wurden, waren „Jesu Wort zur Ehescheidung. Überlegungen zu einer katholischen Bibelhermeneutik“, „Sexualität als Ausdruck der Liebe. Überlegungen zu einer Theologie der Liebe“ und „Geschenk des eigenen Lebens. Überlegungen zu einer Theologie der Biographie.“ Bemerkenswerte im vorliegenden Vorbereitungstext ist, dass mit keinem einzigen Wort die kirchliche Theologie des Leibes, die von Johannes Paul II. jahrelang propagiert wurde und Bestandteil der kirchlichen Lehre ist, erwähnt wird. Stattdessen heißt es dann wörtlich: „Erforderlich ist eine neu entwickelte Theologie der Liebe, die an die Tradition der moraltheologischen Unterscheidungsfähigkeit anknüpft und neue Einsichten der Anthropologie wie der Soziologie integriert.

weiterlesen