Iran schließt Inspektion von Militäranlagen aus


Iran schließt Inspektion von Militäranlagen aus / Bild: APA/EPA/LAURENT GILLIERON
Bei der Kontrolle von Militäranlagen durch ausländische Inspektoren gehen die Meinungen auseinander. Eine Einigung ist nicht in sicht.


Die Presse

Während in Genf am Samstag die Verhandlungen über ein abschließendes Abkommen zum iranischen Atomprogramm wieder aufgenommen wurden, hat Teheran eine internationalen Inspektion seiner Militäranlagen abgelehnt. Auch die Befragung iranischer Wissenschafter in diesem Zusammenhang komme nicht in Betracht, erklärte der Atomunterhändler Abbas Araqchi am Samstag im staatlichen iranischen Fernsehen.

Das endgültige Abkommen soll bis Ende Juni unterschriftsreif sein, eine Verlängerung der Frist ist jedoch nicht ausgeschlossen. Araqchi ging in seiner Erklärung auf ein Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag (Non-Proliferation Treaty/NPT) ein, wonach die Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) das Recht auf Zugang zu allen Anlagen haben einschließlich der militärischen. Derzeit gebe es dazu keine Einigung, die Diskussionen gingen weiter, sagte er.

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