Berlin: Wird die evangelische Kirche zur ‚Randerscheinung‘?


Berliner Dom, Bild: bb
Berliner Dom, Bild: bb
BZ-Kommentar: „Immer seltener treffe ich Protestanten in Berlin und noch seltener solche, die stolz auf ihre Kirche sind und ihren Glauben verteidigen. Die Muslime, die ich kenne, tun es aber fast alle. Man könnte sie darum beneiden.“


kath.net

„Die Zahl der evangelischen Christen in Berlin nimmt dramatisch ab“, „dann wäre die ehemals mächtigste christliche Kirche nur noch eine Randerscheinung“. Auf diesen Vorgang im früheren protestantischen Kerngebiet macht Gunnar Schupelius in seinem Kommentar „Religionsentwicklung – Wird der Islam künftig die stärkste Religion in Berlin sein?“ in der „Berliner Zeitung“ aufmerksam. Im Hinblick auf statistische Untersuchungen erläuterte er: Der Anteil der evangelischen Christen an der Gesamtbevölkerung Berlins „sank zwischen 1992 und 2013 von 26 auf 17,5 Prozent“. 2013 wurde nur noch „12 Prozent der 14-jährigen Jugendlichen in Berlin und Brandenburg“ konfirmiert. „Wenn das so weitergeht und von ihnen später noch einige abspringen, sinkt der Anteil der evangelischen Kirchenmitglieder in der Region irgendwann auf unter 10 Prozent.“ Etwas anders verhalte es sich mit den Katholiken: „Ihr Anteil in der Stadt ist traditionell sehr gering und bleibt bei etwa neun Prozent stabil. Auch eine deutliche Minderheit!“

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