Fernheilung – die Gesundheitsstrategie für esoterische Couch-Potatoes


Esoterische Abenteuerlichkeiten wie die Fernheilung sind nichts für dumme, bildungsferne Menschen. – Foto: Universität Innsbruck
„Ich bin nicht da, aber fangen Sie schon mal an, mich zu behandeln!“ – Fernheilungen können verdammt praktisch sein.


Von Florian Aigner|futurezone

Krankheiten sind schon unangenehm genug – warum muss das Gesundwerden auch immer noch so mühsam sein? Man schleppt sich zum Arzt, langweilt sich in überfüllten Wartezimmern, und wenn es ganz besonders schlimm kommt, erhält man den Befehl Sport zu machen oder gar seine Ernährung umzustellen. Zum Glück gibt es aber eine Alternative, die all diese Probleme löst: Fernheilung – die Gesundheitsstrategie für esoterische Couch-Potatoes.

Fernheilung kann man sich vorstellen wie eine direkte Funkverbindung zur Gesundheit. Gewöhnliche Medizin verhält sich zur Fernheilung so ähnlich wie ein gewöhnlicher Brief zu E-Mails  an ein rosa Einhorn. Patient und Heiler können problemlos tausende Kilometer voneinander entfernt sein, die heilsame Information wird auf geistigem Weg übermittelt. Der Heiler braucht bloß ein bisschen Information, damit er sich spirituell beim richtigen Patienten einloggen kann – Name, Wohnort und Geburtstag reichen normalerweise aus. (Sie sollten aber vorsichtig mit diesen Daten umgehen, man kann nie wissen, ob nicht ein fremder Geheimdienst mithört und Ihnen dann aus politischen Gründen eines Tages das Chi im Wurzelchakra ins Negative umpolt. Ich habe Sie gewarnt!)

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