Messianischer Jude im Hauptvorstand der Evangelischen Allianz


Die Allianzkonferenz im Sommer ist eine der Großveranstaltungen, die von der Evangelischen Allianz getragen werden Foto: pro
Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) hat ihren Hauptvorstand um zehn Posten erweitert. Erstmals gehört ein messianischer Jude dem Leitungsgremium an, auch ERF-Chef Jörg Dechert wurde berufen.


pro Medienmagazin

Mit dem in Hamburg ansässigen Theologischen Referenten der „Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi)“, Jurek Schulz, zieht erstmals ein Mitglied der jüdisch-messianischen Bewegung in Deutschland in den Hauptvorstand der DEA ein. Das gab die Allianz am Montag nach einer Sitzung ihres Geschäftsführenden Vorstands Ende Mai bekannt. Ekkehart Vetter, zweiter Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, zeigte sich erfreut, dass Schulz die Berufung angenommen habe. „Juden, die an Jesus Christus als ihren Messias glauben und dies auch öffentlich bezeugen, gehören von Anfang an zur Kirche Jesu Christi. Dabei ist die Zusammengehörigkeit von Judenchristen und Heidenchristen schon in den neutestamentlichen Gemeinden von grundlegender Bedeutung“, sagte Vetter. Die Christen dürften sich nie wieder von den Juden abwenden, auch nicht von denen, die als Juden bewusst Jesus Christus nachfolgten. Die amzi unterstützt seit über 40 Jahren jüdisch-messianische und arabisch-christliche Gemeinden und Institutionen in Israel und den palästinensischen Gebieten.

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