Kirchentag: Evangelisch-Koptisch-Orthodoxer Kindergarten


35. Deutscher Evangelischer Kirchentag
35. Deutscher Evangelischer Kirchentag
Der am Mittwoch in Stuttgart beginnende evangelische Kirchentag will Aufmerksamkeit auf die verfolgten orthodoxen Christen in Syrien und in Ägypten lenken. Die orthodoxen Bischöfe fühlen sich ausgeladen und wollen allen Veranstaltungen fernbleiben.


evangelisch.de

Der Bischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian, wird die Predigt in einem der drei Eröffnungsgottesdienste halten. Und der Erzbischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien in Deutschland, Julius Hanna Aydin, ist am ökumenischen Großgottesdienst am Donnerstag auf dem Stuttgarter Schlossplatz beteiligt. „Wann, wenn nicht jetzt“ sei der richtige Zeitpunkt, um auf das Schicksal der verfolgten Christen in Syrien und Ägypten aufmerksam zu machen, sagte Kirchentagssprecher Stephan von Kolson am Dienstag.

Kolson reagierte damit auf Kritik der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, die die Christen aus den Ostkirchen vertritt. Die Bischofskonferenz hatte dem Kirchentag vorgehalten, dass ihre Repräsentanten nicht dazu eingeladen worden waren, an einer Veranstaltung mitzuwirken. Das sei „in dieser Form wohl das erste Mal in der jüngeren Geschichte des Kirchentages“, sagte Generalsekretär Nikolaj Thon. Er sprach von einem „schwer deutbaren Signal“ und einer „unglücklichen Situation“.

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