„Will die SPD Gott wegen Diskriminierung verklagen?“


Ist eine der Gegnerinnen der Gleichstellung der Lebenspartnerschaften: die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann Foto: Wikipedia | CC BY 3.0
In der CDU ist der Streit um eine mögliche Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe in vollem Gange. Während Präsidiumsmitglied Jens Spahn für mehr „Mut“ plädiert, argumentieren andere auch mit Gott gegen die „Ehe für alle“.


pro Medienmagazin

Die CDU lehnt eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe bislang ab. In Deutschland gibt es für Schwule und Lesben seit 2001 die Möglichkeit, eine eingetragene Lebenspartnerschaft einzugehen. Im Interview mit der Tageszeitung Die Welt argumentierte Jens Spahn, Präsidiumsmitglied der CDU und selbst offen homosexuell, dass Lesben und Schwule genau das wollen, was „uns als CDU wichtig ist: Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“. Die Debatte dürfe nicht verletzend und ohne Aufrichtigkeit stattfinden. Er wünsche sich von seiner Partei, dass sie sich aus der „ewigen Abwehrhaltung“ befreien. „In gleichgeschlechtlichen Partnerschaften werden Werte wie Verbindlichkeit, Fürsorge und Füreinander-da-sein gelebt, die zum Kern unseres Selbstverständnisses als CDU gehören. Wir sollten das positiv sehen und unterstützen“, meinte Spahn.

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