Was für eine Leistung: Papst finanziert über 100 Obdachlosen Pilgerfahrt nach Turin


Geben ist seliger denn nehmen.
Geben ist seliger denn nehmen.
50 römische Obdachlose sind am Mittwoch per Autobus zu einer Pilgerreise zum Turiner Grabtuch aufgebrochen. Die Fahrt ist ein Geschenk von Papst Franziskus, wie das Internetportal «Vatican Insider» berichtet. In der kommenden Woche sollen noch einmal 60 Wohnungslose auf Vatikankosten von Rom aus in die norditalienische Stadt reisen.


kath.net

Die nun aufgebrochene Pilgergruppe besucht dem Bericht zufolge am Donnerstag die dortige Kathedrale, in der das Grabtuch ausgestellt ist. Nach katholischer Überzeugung bildet es Körper und Antlitz des gekreuzigten Jesus ab und kann dort noch bis 24. Juni besichtigt und verehrt werden. Die Obdachlosen werden in kirchlichen Aufnahmeeinrichtungen untergebracht.

«Wir dürfen Bedürftige nicht nur mit Brot ernähren, sondern ihnen auch die Gelegenheit geben, sich an den schönen Dingen zu erfreuen», zitiert «Vatican Insider» den päpstlichen Almosenmeister. Die Obdachlosen, so Erzbischof Konrad Krajewski, «bereiten die Straße für die Reise von Franziskus». Der Papst besucht Turin am 21. und 22. Juni.