Krebsärzte sprechen sich gegen jedes Verbot der ärztlichen Beihilfe zum Suizid aus


Bild: letzte-hilfe.de
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Die Krebsärzte melden sich in der Debatte um die Sterbehilfe zu Wort: Sie sind gegen jede Gesetzesverschärfung. Im klinischen Alltag gehe es um Ängste, Schmerzen, Begleitung, Gewissensentscheidungen und soviel Hilfe wie möglich – auch für die Ärzte.

evangelisch.de

Vier Wochen vor der ersten Beratung im Bundestag mischen sich die Krebsärzte in die Debatte um die Sterbehilfe ein. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) lehnte am Montag in Berlin jedes Verbot der ärztlichen Beihilfe zum Suizid ab. Eine Befragung von rund 770 Krebsärzten zeigt zudem, dass Patienten nur sehr selten einen Arzt fragen, ob er ihnen Sterbehilfe leisten würde.

In der Stellungnahme der DGHO heißt es, es bedürfe weder gesetzlicher noch standesrechtlicher Verbote, um die ärztlich assistierte Selbsttötung zu regeln. Der Vorsitzende der DGHO, der Rostocker Onkologe Mathias Freund, sagte, Suizid werde nicht bestraft. Auch die Beihilfe müsse daher straffrei sein.

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