Wer betet will nicht helfen – frommer Betrug


Shimon Peres grüßt Mahmud Abbas: Gebetstreffen im Vatikan vor genau einem Jahr – ANSA

Der katholische Übervater hatte geladen, zum Friedensgebet.
Franz:

Um Frieden zu schaffen, braucht es Mut, sehr viel mehr, als Krieg zu führen.

Im erzeugen leerer Worthülsen ist die katholische Kirche Meister, der Papst unübertroffen. Vor Jahr und Tag fand im Vatikan das Friedensgebet mit den Präsidenten Palästinas und Israels statt. Die vatikanischen Gärten sahen zu dem noch den ökumenischen Patriarchen Bartholomaios.
Franz hatte nach seiner Reise ins „Heilige Land“ Shimon Peres und Mahmud Abbas in den Vatikan eingeladen.
Heute feiert Radio Vatikan das Ereignis eben jenes Gebetes in den vatikanischen Gärten. Man kommt zu der Feststellung:“Ein Jahr später herrscht immer noch kein Frieden im Heiligen Land.“ Schulterklopfen für das Treffen zwischen Abbas und Peres. Auf das Wesentliche geht man nicht ein, nämlich Wochen später bombadierte Israel den Gaza-Streifen und die Hamas schoß ihre Raketen auf Israel. Auf der einen Seite Politik extrem, auf der anderen Religiotie.
Also, dass groß angekündigte „Friedensgebet“ war Nullo. Der Medienrummel diente der vatikanischen Selbsinszenierung und dem Ego des Papstes. Nichts anderes. Wer betet will nicht helfen, er beruhigt sich mit diesem betrügerischen Trick selbst.

Bei all den Opfern, auf beiden Seiten, Israel wie Palästina, wäre eine vernunftorientierte Politik nötig. Kompromissbereitschaft, Interessenausgleich, Suche nach einvernehmlichen Lösungen im Interesse der Menschen, nicht die Profilierung einiger weniger Politiker und katholischer Würdenträger. Das setzt politischen Willen voraus, Abbas hat die Seinen nicht im Griff und bei Netanyahu ist dieser Wille schlicht nicht vorhanden, dem schwebt ein Groß-Israel biblischer Zeiten vor dem geistigen Auge. Das Dilemma, die Palästinenser müssen weg.
Im Statement von Radio Vatikan, kein Gedenken an die Opfer der Barbarei im Gazastreifen, weder an die getöteten Israelis noch an die Palästinenser, noch nicht mal der toten Kinder.

Der „Heilige Stuhl“ bigott wie seit Jahrtausenden. Der Papst ein Schwätzer.

2 Comments

  1. Der Typ quatsch ohne jedes Konzept war gerade ankommt, der weiße Riese wäscht mit der gleichen Methode alle Kackwindeln.
    Noch 1914 galt
    „die Heilsfrüchte des Krieges für die herrlichen Erfolge und Siege, mit denen der Himmel unsere (deutschen) Waffen gesegnet hat — und den Feind für seine Gottlosigkeit zu züchtigen“,
    Kardinal Faulhaber hat in die gleiche Trompete geblasen, damit möglichst viel Geld vom Thron der Regierenden regnete
    „Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung“

    Dann kam der Schwurbelartist und Sinnverbieger Kardinal Meisner
    „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen. In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“.
    Kardinal Meisner verspottet dabei die Opfer gerechter Kriegen und verdummbibelten Ärzte: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.“

    Der Ober-all-wissende Popanz Bergoglio fordert gemäß RKK Dogma Krieg „Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen.“

    Jetzt sind Kriegstreiber zu Audienz im Vorhimmel, denen muss man das Gegenteil verkaufen – Hallelujah

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