Hessische Kirchen gegen gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier


Die beiden evangelischen Landeskirchen in Hessen lehnen kirchliche Bestattungen von Menschen und Tieren in gemeinsamen Gräbern ab.

evangelisch.de

„Das wären für mich Grenzüberschreitungen“, sagte der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Rahn, am Mittwoch in Darmstadt. Bei einer Ausweitung der kirchlichen Bestattung auf Tiere „würde der Unterschied zwischen Mensch und Tier zum Nachteil der ohnehin durch die Ökonomisierung unserer Bestattungskultur gefährdeten Menschenwürde verwischt“, sagte Lutz Friedrichs von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Kassel.

Bei der Trauerfeier drohten „tiefgreifende theologische Probleme“, sagte Rahn. Denn die Beisetzung sei ein religiöser Akt, der eng mit der Taufe am Anfang des Lebens verbunden sei. Beides seien Übergangsriten, die aus christlicher Sicht mit der Hoffnung auf ein ewiges Leben bei Gott verknüpft werden. Bei der christlichen Feier würde sich dann unweigerlich die Frage stellen, ob das Tier auch einen Glauben hat. „Das möchte ich bei aller Wert- und Hochschätzung für die Tiere dann doch bezweifeln“, ergänzte Rahn.

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2 Comments

  1. Mit den paranoiden und durchweg abartigen paranoiden Kirchenfuzzies wie Bischof Käsmann, Prozesshansel Bischof Müller plus Tausend weiteren verschwinden unausweichlich die Bestattungsriten in den Friedhofsstatuten der Gemeinden. Darin gibt es vielleicht 5 Punkte was man darf und 50 Punkte die man unter keinen Umständen nicht darf. Der „freie“ Bürger darf fast nichts, die Kirche darf alles

    Wir haben eine Art Familiengrab in Dinslaken mit 6 beerdigten Personen, nur lebt im 1.000 km Umkreis niemand und Besuche gab es noch nie. Teilweise wäre dazu eine 15 Stunden Flugreise einfach erforderlich. In vielleicht 8 Jahren wird alles eingeebnet. Am Ort der Ermordung meines Vaters gibt es nach 65 Jahren zwar einen Gedenkstein, nur das ist in Osteuropa 2500 km entfernt. Besucht hat es keiner der 2 Überlebenden zwischen 75 und 95.

    Die Mutter/Schwiegermutter ist 2014 hier verstorben, ihre Asche wurde in Mittelmeer verstreut. Ihrem Wunsch entsprechend nicht im Winter, wenn das Wasser so kalt ist

    Nach unserem Ableben (über 70) gibt es im Umkreis von 15.000 km niemanden, der je nach einem Grab schauen würde. Unser Hund, der uns 14 Jahre als sehr liebevolles und treues Wesen erfreut, dem gehört mehr Aufmerksamkeit als irgend so einem Gottesdeuter, der die Menschen mit Märchen verarscht und mit seiner Masche ewiger Verdammnis und Höllenpein abzockt schlimmer als ein Mafiapate oder eines der vielen Einbrecher Syndikate aus Kreisen der Asylanten, die uns christliche Gutmenschen aufs Auge drücken

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  2. Wenn Tiere kirchensteuerpflichtig wären, sehe das bestimmt anderst aus. 🙂
    Der Unterschied zwischen diesen Kirchenfuzzies und Tieren ist, dass Tiere keine „tiefgreifende theologische Probleme“ haben. Keinen Glauben zu haben zu haben, wie Herr Rahn anbemerkt, ist sicher kein Nachteil. Im Gegenteil, es schützt vor der, bestimmten Menschen vorbehaltenen Option: „Religiotie“.

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