Betül Ulusoy ließ Referendariatsplatz sausen


Kopftuch-Trägerin Betül Ulusoy (26) bekommt nach eigenen Versäumnissen keinen Referendariatsplatz im Bezirksamt Neukölln. Foto: anna agliardi
Die muslimische Juristin und Kopftuch-Trägerin Betül Ulusoy (26) hat das Referendariat im Bezirksamt Neukölln sausen lassen, um das sie zuvor eine Riesen-Aufregung verursacht hatte. Auf Anfrage erklärte Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) dem KURIER: „Wir haben ihr sofort nach unserer Entscheidung am Dienstag, dass sie bei uns arbeiten darf, eine Mail geschickt.“


Berliner Kurier

Ulusoy solle sich melden, um ihre Unterlagen einzureichen für den Einsatz in der Ausbildungsstation im Bezirksamt Neukölln. Es gab keine Reaktion Ulusoys. Am Freitag gab es eine zweite Mail mit dem Hinweis, Ulusoy möge sich bis 17 Uhr melden – sonst werde man den Referendariatsplatz einem der anderen Bewerber zur Verfügung stellen. Auch diese Mail blieb so unbeantwortet wie Anrufe auf die Sprachbox ihres Telefons.

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