Schweizer sagen Ja zu Untersuchung von Embryonen


Embryonen im 2- und 4-Zellen-Stadium, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung für die Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen.


evangelisch.de

Laut Hochrechnungen stimmten mehr als 60 Prozent der Stimmbürger am Sonntag für eine Verfassungsänderung, welche die Voraussetzungen für die PID schafft. Mit der Entscheidung schließen die Schweizer bei der Fortpflanzungsmedizin zu den meisten europäischen Staaten auf, fast alle Länder des Kontinents erlauben die PID in bestimmten Fällen. Mit der PID legen Ärzte fest, welche Embryonen sie nach der künstlichen Zeugung in den Mutterleib verpflanzen und welche nicht.

In der Schweiz hatte das Parlament im November 2014 eine Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes beschlossen. Darin wird die PID konkret geregelt. Unter den jährlich 80.000 Neugeborenen befinden sich etwa 2.000 Babys, die durch künstliche Befruchtung auf die Welt kommen.

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