„Zwölf Stämme“: Sekten-Eltern wollen vors Bundesverfassungsgericht


zwoelf_staemme_klosterzimmern

  • Nach dem endgültigen Entzug des Sorgerechts für ihre Kinder durch das Oberlandesgericht Nürnberg wollen zwei Elternpaare der Sekte „Zwölf Stämme“ vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.
  • Sie erheben schwere Vorwürfe und fühlen sich an den Pranger gestellt – an ihren umstrittenen Erziehungsmethoden halten sie aber fest.
  • Die Eltern sollen ihre Kinder aus religiösen Gründen „gezüchtigt“ haben, das Gericht fürchtet neben physischen Schäden auch dauerhafte psychische Probleme.


Süddeutsche.de

Eltern wehren sich gegen Gerichtsurteil

Der Streit zwischen der Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ und den Behörden geht weiter: Nach dem endgültigen Entzug des Sorgerechts für ihre Kinder durch das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg wollen zwei Elternpaare der Sekte vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. In den am Montag bekanntgewordenen OLG-Entscheidungen seien „mehrere Verfassungswidrigkeiten zu finden“, mit welchen sich nun die Karlsruher Verfassungsrichter befassen müssen, teilten die „Zwölf Stämme“ mit.

weiterlesen