Präsident der Bundesärztekammer gegen assistierten Suizid


Der Vizepräsident des Bundestages, Peter Hintze, hat gemeinsam mit anderen Abgeordneten einen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Sterbehilfe erarbeitet. Foto: Bernd von Jutrczenka © dpa-infocom GmbH
Der Präsident des Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, lehnt ärztliche Beihilfe zum Suizid todkranker Patienten ab.


stern.de

«Man soll nicht durch den Arzt sterben, sondern an der Hand des Arztes in den Tod begleitet werden», sagte der Mediziner heute im ARD-«Morgenmagazin». Er stellte sich gegen einen entsprechenden Vorschlag einer Gruppe von Abgeordneten der schwarz-roten Koalition, der am Mittwochmittag vorgestellt werden sollte.

Die Parlamentarier um Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) sowie die SPD-Fraktionsvize Carola Reimann und Karl Lauterbach wollen im Zivilrecht den ärztlich assistierten Suizid für den Fall regeln, dass der Patient sterbenskrank ist und extrem leidet. «Strafrechtlich ist das heute zulässig, aber das Arztrecht, das Standesrecht, ist da sehr unterschiedlich», sagte Hintze im ARD-«Morgenmagazin». In Bayern sei Ärzten der assistierte Suizid erlaubt, in Berlin sei er dagegen verboten.

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