Studie belegt steigenden Antisemitismus in den Niederlanden


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Die feindliche Einstellung gegenüber Juden wächst in den Niederlanden vor allem bei muslimischen Jugendlichen. Den Haag wollte die Zahlen zunächst nicht veröffentlichen.


Von Helmut Hetzel|Die Presse

Irgendwann hatte der niederländische Unternehmer Roland Kahn genug. „Ich und meine Familie erhalten ständig Morddrohungen“, schilderte er einer erstaunten Öffentlichkeit. Kahn ist Jude, und genau das ist der Grund für die Übergriffe. „Man droht, meine Geschäfte abzufackeln.“ Kahn betreibt in den Niederlanden die Modekette Cool Cat. Wegen der Drohungen erstattete er Anzeige bei der Polizei. „Der niederländische Staat muss diesem Treiben ein Ende setzen.“

Kahns Bekenntnis vor einigen Monaten war ein öffentlicher Hilferuf, der nicht ungehört blieb. Die Regierung in Den Haag gab eine Studie in Auftrag, die Antisemitismus in den Niederlanden untersuchen sollte. Ausgeführt wurde sie von der Anne-Frank-Stiftung und dem Verwey-Jonker-Institut. Doch von den Ergebnissen erfuhr die Bevölkerung vorerst nichts. Der Minister für Integration und Vize-Premier, Lodewijk Asscher, der selbst aus einer jüdischen Familie stammt, wollte sie nicht veröffentlichen.

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2 Comments

  1. Ein fauler Apfel reicht um eine ganz Kiste Äpfel zu verderben. Bei der jugendlichehn Gruppenbildung ist das genau so, es genügt ein einziger Palästinenser und/oder Ägypter

    Der stellvertretender Minister der Hamas Abdallah Jarbu sagt im Februar 2010: „Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

    Das Gaza/Hamas Ministerium für den Unterricht betreibt ein paramilitärisches Trainingscamp für Terroristen für bis zu 13.000 Schülern/Jahr, der Hass auf die Juden wird gewaltsam eingebleut. Für Ägyptens ex-Präsidenten Mursi sind Juden Blutsauger, Nachfahren von Affen und Schweinen. Eine friedliche Koexistenz der Musels mit Anderen ist so wenig möglich wie Musels ohne Gewalt und krasse Dummheit. Gewaltlosigkeit gilt Muslimen als Leben ohne Ehre in erbärmlicher Feigheit, so definiert es der Koran.

    Eine sorgfältig durchgeführte Umfrage unter den Palästinenser mit 1.010 palästinensischen Erwachsenen in der West Bank und im Gaza-Streifen ergibt:
    80% halten den Dschihad zur „Befreiung“ Palästinas für ihre persönliche Pflicht
    73% der Palästinenser fordern die Vernichtung aller Juden.
    72% leugnen, dass die Juden schon seit Jahrtausenden in der Region leben.
    53% fordern Lieder, die zum Judenhass anstiften, in palästinensischen Schulen zu lehren

    Der Hamas Sprecher Shahwan der Gaza Polizei berichtet ernsthaft über einen israelischen Lust-Kaugummi „Nach einer halben Stunde Kauen müssen Sie unbedingt Sex haben, mit allem, sogar mit dem Fernseher. Diesen Kaugummi hat die israelische Regierung nach Gaza geschmuggelt, er soll unsere Gesellschaft zersetzen. Die Jugendlichen sollen mit Sex gegen die glorreiche Hamas aufgehetzt werden“. Insgesamt 40 Kilo Lust-Kaugummi hat Islam Shahwan bereits konfisziert und im Polizeihauptquartier gelagert – zusammen mit seinem vollkommen ungenutzten Gehirn.

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  2. Dem Bericht nach sollte man eher annehmen, dass es sich um Antiisraelismus als um Antisemitismus handelt. Außer der ethnischen Verwandschaft, hat das Eine mit dem Anderen wohl nichts zu tun. (Möglicherweise ist aber auch gerade dies der ausschlaggebende Punkt, wer weiß ? „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“.)

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