Längster Funkkontakt: „Philae“ telefoniert erneut nach Hause


Philae. ©ESA/ATG medialab
Philae. ©ESA/ATG medialab
Sieben Monate war der Landeapparat auf dem Kometen Tschuri stumm – nun gelang den Forschern binnen weniger Tage der dritte Kontakt. Sie hatten zuvor die Flugbahn der Sonde „Rosetta“ angepasst, die als Funkrelais dient.


SpON

Das Kontrollzentrum in Köln hat erneut Daten vom Lander „Philae“ empfangen. Am 19. Mai zwischen 15.20 Uhr bis 15.39 Uhr habe der Apparat 185 Datenpakete, gesendet, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit. Man habe aktuelle Daten empfangen, sagte Michael Maibaum, stellvertretender Operationsmanager beim DLR.

Die Übertragung dauerte 19 Minuten und war damit deutlich länger als die beiden ersten Kontakte in den Tagen zuvor. Die Verbindung sei zwar einige Male unterbrochen worden, hieß es, war aber ansonsten stabil. „Der Kontakt hat uns bestätigt: ‚Philae‘ geht es recht gut“, sagte Maibaum.

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