Neue Welle des Artensterbens gefährdet auch den Menschen


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Waldrodungen, Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung: Die Erde wird immer unwirtlicher für viele Tier- und Pflanzenarten. Forscher warnen: Eine große Welle des Massenaussterbens hat begonnen. Auch der Mensch ist gefährdet.


stern.de

Auf der Erde ist einer Studie zufolge eine sechste Welle des Massenaussterbens im Gange, in der die Arten etwa hundert Mal schneller aussterben als in früheren Phasen. Auch die Menschheit könnte zu den baldigen Opfern zählen, warnen die Wissenschaftler der drei US-Universitäten Princeton, Stanford und Berkeley, die ihre Befunde am Freitag in der Zeitschrift „Science Advances“ veröffentlichten. Ohne Gegensteuern würde es „Millionen Jahre“ dauern, bis sich unser Planet erhole, sagte der Hauptautor Gerardo Ceballos von der Universidad Nacional  Autónoma de Mexico.

Für ihre Analyse werteten die Forscher das durch Fossile oder andere Daten dokumentierte Aussterben von Wirbeltierarten aus. Die Befunde sind grobe Schätzwerte – was auf der Erde in den 4,5 Milliarden Jahren ihres Bestehens exakt passierte, ist nicht präzise zu bestimmen. Die Wissenschaftler verglichen die Rate des Artensterbens der heutigen Zeit mit den Raten früherer Epochen, als es noch keine Menschen gab.

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