Saudileaks: Zehn Milliarden Dollar für Mubaraks Freiheit


Enthüllungsplattform veröffentlichte 60.000 Dokumente des saudi-arabischen Außenministeriums


derStandard.at

foto: reuters / grigory dukor Vizekronprinz Mohammed bin Salman bei Präsident Wladimir Putin in Moskau. Die Beziehungen zu Russland sollen besser werden.

60.000 geheime – zum Teil als „top secret“ eingestufte – Dokumente des saudi-arabischen Außenministeriums wurden am Freitag veröffentlicht, und weitere warten in der Wikileaks-Pipeline: Riad gibt zu, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, die Bürger des Königreichs – und damit auch die Medien – werden aufgefordert, den „Feind“ nicht zu unterstützen, indem sie den Inhalt der Papiere, viele davon diplomatische Depeschen, verbreiten.

Anderswo beginnt das Durchsortieren, auf der Suche nach Sensationen, die es laut Agenturen jedoch nicht gibt: wie etwa den Beweis dafür, dass Saudi-Arabien radikale islamistische Gruppen unterstützt. Bruce Riedel von der Brookings Institution in Washington macht jedoch in der New York Times darauf aufmerksam, dass solche Agenden nicht vom Außenministerium, sondern von den Sicherheitsdiensten wahrgenommen würden.

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