Türkei nahm ausländische Journalisten bei Einreise aus Syrien fest


Die Türkische Nationalversammlung "Der Souverän ist ausnahmslos das Volk" (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG
Die Türkische Nationalversammlung „Der Souverän ist ausnahmslos das Volk“ (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG
Türkische Sicherheitskräfte haben an der Grenze zu Syrien vier ausländische Reporter festgenommen. Drei Italiener und ein Franzose sind laut Bericht der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu vom Samstag am Grenzübergang Mürsitpinar in Gewahrsam genommen worden, als sie aus Syrien einreisten.


derStandard.at

Ihnen drohe nun die Ausweisung. Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) bestätigte die Festnahmen.

Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu arbeiten zwei der festgenommenen Italiener für den staatlichen Fernsehsender „RAI“. Der Franzose arbeitet demnach für die Tageszeitung „Le Figaro“. Ein Vertreter des Blatts sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Mann sei illegal nach Syrien eingereist, um über den Kampf um die Stadt Tel Abyad zu berichten, den die Jihadisten der extremistischen Organisation „Islamischer Staat“ (IS) zuletzt gegen kurdische Kämpfer verloren hatte.