Hacker haben ein Jahr lang Zugriff auf oberste US-Personalbehörde


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Beim Hackerangriff auf die oberste Personalbehörde der US-Regierung sind Millionen sensibler Daten kopiert worden. Ein Jahr lang hatten die Angreifer Zugriff – auch wegen gewaltiger Schlamperei in dem Amt.


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Der Datenschatz, den die Angreifer an sich bringen konnten, enthält höchst private Informationen. Und zwar über etwa eine Million Angestellte und Subunternehmer von US-Behörden, die sich um eine Sicherheitsfreigabe beworben haben, um Geheiminformationen einsehen zu dürfen. Wer eine solche Freigabe möchte, muss dazu ein Formular namens SF-86 (PDF) ausfüllen.

Darin wird nicht nur der komplette Lebenslauf eines Bewerbers inklusive Freunden, Familie, Kontaktpersonen, Arbeitsstellen und Wohnorten abgefragt. Das Formular enthält auch Fragen nach der „psychischen und emotionalen Gesundheit“ und solche wie diese: „Sind sie jemals einer Straftat im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen beschuldigt worden?“ Ausführlich wird auch nach Kontakten im Ausland gefragt, nach möglichen Begegnungen mit Vertretern „ausländischer Geheimdienste, terroristischer, militärischer oder Sicherheitsorganisationen“.

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