Rechtslastige Stiftung verteilt Millionenspenden – Kirchenobere zweifeln an deutscher Alleinschuld am Krieg


Der Friede von Versailles war ungerecht und es sei ebenfalls zu einfach, Deutschland die Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg zu geben – solche und andere Äußerungen machten Brandenburger Kirchenobere öffentlich in Interviews. Hintergund ist die Millionenspende an mehrere Brandenburger Gemeinden der rechtslastigen „Stiftung Preußisches Kulturerbe“ des Mäzen Max Klaar.


Von Sascha Adamek und Jo Goll|rbb

Bild: tilly
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Brandenburger Kirchenobere zweifeln öffentlich an Deutschlands Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg. Der katholische Potsdamer Pfarrer Klaus-Günter Müller sagte im rbb: „Der Friede von Versailles, der war so ungerecht, dass die Leute sagen, das ist Unrecht. Und wenn man einen ungerechten Frieden macht: dass das nach Revanche schreit, ist doch klar.“ Die evangelische Generalsuperintendentin Heilgard Asmus sagte: „Ich vermute, es ist zu einfach zu sagen, am 1. September ’39 hat der Zweite Weltkrieg durch Deutschland begonnen und Deutschland war ganz allein Schuld und alle anderen wollten gar keinen Krieg, die Großmächte.“

Zwei Millionen Euro von rechtslastiger Stiftung für Kirchen

Die Äußerungen fielen in Interviews über die Millionenförderung von mindestens 17 Brandenburger Kirchgemeinden durch die rechtslastige „Stiftung Preußisches Kulturerbe“, vertreten durch den pensionierten Oberst der Bundeswehr Max Klaar. Bereits zwei Millionen Euro hat Klaar unter anderem an Kirchgemeinden Brandenburgs verteilt.

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3 Comments

  1. Bei einem Zeremonienmeister der Bundesdeutschen Karnevalsgarde ist kaum etwas Verstand zu erwarten. Mein Vorfahr hat einst vom alten Fritz für geleistete Dienste einen Hof geschenkt bekommen

    Seine Königl. Majestät in Preussen, unser allergnädigster Herr, ratifizieren und bestätigen die hier bei geheftete für den M i c h a e l G e h r k e aus Gr. Bandtken wegen erblicher Annahme und Bebauung drey wüster Hufen im Dorfe Gr. Bandtken Amts Marienwerder gegen zehn Freyjahre ausgefertigte – Erbverschreibung hiermit und kraft dieses in allen Punkten und Klauseln, befehlen auch zugleich der Königsbergschen Kriegs- und Domänenkammer in Gnaden, gedachten Aquirenten, ingleichen dessen Erben und andere rechtsmässige Besitzer, wenn sie ihrerseits sich solchen Kontrakte und Verschreibung gemäß bezeichnen und dabei zu schützen.
    Berlin, den 6. März 1766

    Die Originalurkunde wurde um 1900 versteckt unter dem Vorbaudach gefunden und dieser höchst fragwürdigen Stiftung übergeben. Die haben sie versemmelt, sicher um damit eine Fackel für den all-mächtigen begnadeten Diktator Schicklgruber anzuzünden.

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    1. Weil dem so war und ich mich folglich als Deutscher in 8.ter Generation sehe, muss ich gegenüber dem Generalkonsulat immer meine deutsche Zugehörigkeit nachweisen und benötige 9 – 12 Monate für einen neuen Pass. In Spanien galoppiert der deutsche Amtsschimmel als Esel durch die Büros

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