Die Ideologie des sexuellen Missbrauchs


Christian Füller über die Ideologie des sexuellen Missbrauchs bei den Grünen, der katholischen Kirche, der Odenwaldschule, den Nazis und Netzaktivisten.


Von Reinhard Jellen|TELEPOLIS

Bild. heise.de

Der Journalist Christian Füller zeichnet in seinem Buch Die Revolution missbraucht ihre Kinder nach, wie der sexuelle Missbrauch von Kindern getarnt als Akt der Befreiung ein integraler Bestandteil deutscher Protestbewegungen werden konnte. Besonders die Grünen tun sich schwer, mit diesem Erbe umzugehen. Teil 2 des Gesprächs.

Herr Füller, kann man den sexuellen Missbrauch bei den Grünen mit dem in der katholischen Kirche vergleichen?

Christian Füller: Ja. Sexueller Missbrauch hat immer Opfer, und zwar doppelt: von Gewalt und von Betrug. Viele Kinder werden ja nicht physisch vergewaltigt, sondern „verführt“ – auch wenn das Wort hier eigentlich nicht passt.

Warum nicht?

Christian Füller: Weil auch die Verführung eines Kindes Gewalt ist. Täter versprechen Kindern Geschenke und überhöhen sie als Prinzessinnen und Prinzen – zum Zweck des Missbrauchs.

Was ist der Unterschied zwischen ideologischem und kirchlichem Missbrauch?

Christian Füller: Die Wandervögel, die Reformpädagogen und die 68er haben ein sehr positives, überschießendes Körper- und Nacktheitsgefühl. Dazu wird ein vermeintlicher Egalitarismus aller Altersgruppen erklärt: Kinder und Erwachsene seien gleich und könnten angeblich auch miteinander Sex haben. So wird es jedenfalls behauptet. Das ist ein ganz anderes Konzept als bei den Kirchen. Der Unterschied wird vielleicht an den Tatorten am deutlichsten.

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