Ein Gott, zwei Bücher


Der Islam aus jüdischer Perspektive und die Juden aus Sicht des Korans


Von Konstantin Schuchardt|Jüdische Allgemeine

Bild: bb
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Das Verhältnis zwischen Juden und Muslimen scheint dieser Tage oftmals von Misstrauen, Angst und Feindschaft belastet. Bilder von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Europa, von Terrorakten und Luftschlägen im Gaza-Krieg des vergangenen Sommers sind nicht selten die ersten Assoziationen von Menschen, fragt man sie nach der Beziehung zwischen Islam und Judentum.

Lange Zeit galt der Orient den Juden gegenüber als großzügig. Über Jahrhunderte hinweg blühte das jüdische Leben in Istanbul, Kairo und Bagdad, während in Europa Inquisition und Kreuzzüge jüdische Gemeinden zerstörten. Doch die Geschichte der Beziehungen zwischen Juden und Muslimen ist seit den Tagen Mohammeds und seiner Gefährten stets wechselvoll geblieben.

Die jüdischen Gemeinden waren zu jeder Zeit auf das Wohlwollen der Mächtigen angewiesen, sodass uns klar sein muss, dass die Qualität des islamisch-jüdischen Verhältnisses immer vom guten Willen des herrschenden muslimischen Machthabers abhängig war.

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