Neues Flüchtlingsheim in Meißen brennt


Im sächsischen Meißen hat in der Nacht zu Sonntag eine geplante Flüchtlingsunterkunft gebrannt. – Foto: Roland Halkasch
In Meißen hat in der Nacht zum Sonntag eine noch unbewohnte Asylunterkunft gebrannt. Am Vorabend hatten sich Neonazis in der Stadt zusammengerottet.


Von Matthias Meisner|DER TAGESSPIEGEL

In einem vor der Eröffnung stehenden Flüchtlingsheim in Sachsen hat es in der Nacht zum Sonntag gebrannt. Die Polizei bestätigte auf Anfrage von MDR Sachsen, dass das Feuer kurz nach Mitternacht in dem Gebäude auf der Rauhentalstraße ausbrach. Bei der Ankunft der Feuerwehr brannte es in einem Raum in der ersten Etage. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Dennoch brannte das Zimmer vollständig aus.

Am Vorabend hatten sich etwa zwei Dutzend Neonazis in der Stadt an der Elbe zusammengerottet. Sie versammelten sich zu einer Demonstration auf einer Eisenbahnbrücke, um gegen eine angebliche Gefährdung durch steigende Ausländerkriminalität zu protestieren. Die Aktion wurde von der unter dem Einfluss von Rechtsextremisten stehenden Organisation „Initiative Heimatschutz“ gestartet.

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